Eigentlich wollte ich Schneewittchen-Schnitten machen, aber dann ist doch mal wieder alles anders gekommen.
Den Schokorührteig hab ich beibehalten, aber statt Straciatella-Sahne mit Kirschen oben drauf bin ich auf Käsesahne umgestiegen, weil ich mich daran schon immer mal ausprobieren wollte. Mann, ist das sauaufwendig, wie ich finde, aber schmeckt gut! :)
Müsst ihr auch mal ausprobieren!
Bises, la cuisinière :)
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Samstag, 24. März 2012
Samstag, 14. Januar 2012
Käse-Schinken-Kuchen
Kennt ihr das Verlangen nach etwas richtig Deftigem?
Ich hatte letztens so richtig Lust auf Käsekuchen, aber deftig natürlich!
Also habe ich im Supermarkt nach Käse gestöbert, den ich verwenden konnte. Da kann man ja nun eigentlich alles verwenden. Und zuhause habe ich mich dann fix in die Küche gestellt und den Kuchen gebacken.
Wirklich sehr lecker geworden, muss ich sagen! Aber viel konnte ich davon nicht essen, weil er recht mächtig ist. Egal, er schmeckt und das ist die Hauptsache. Setzt ihn euren Freunden doch mal zusammen mit einem Salat als Vorspeise vor.. Probierts aus. :)
Aber verwendet bloß kein zusätzliches Salz zum würzen, die Würze des Käses und des Specks reicht vollkommen aus!
Zutaten für eine 26er Form:
- 200g Mehl
- 100g Butter
- 4 EL Wasser
- 2x Bresso Kräuter
- 200g Emmentaler, gerieben
- 250g Ricotta
- 2 Eier
- 200g Schinkenwürfel
Den Ofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.
Die Schinkenwürfel in der Pfanne kross anbraten.
Den Bresso, den Ricotta, die Schinkenwürfel und die Hälfte des Emmentalers mit den Eiern vermengen.
Den Teig ausrollen und die Form damit auslegen, sodass auch ein kleiner Teigrand entsteht.
Die Käsemasse daraufstreichen und mit dem restlichen Emmentaler bestreuen.
Den Kuchen für ca. 45 min backen.
Warm servieren oder nach dem Abkühlen im Kühlschrank lagern und nach Belieben aufwärmen.
Bon appetit, la cuisinière :)
Montag, 20. Juni 2011
Cake Balls und Erbeer-Pudding-Torte
Heute gibt es ein leckeres leichtes Tortenrezept und ein mindestens genauso leichtes, aber leckeres Rezept für Cake Balls! :)
Die Cake Balls habe ich der Erdbeer-Pudding-Torte zu verdanken, denn für die benötigt man einen Wiener Tortenboden, der in drei Lagen geteilt ist. Jedoch braucht man für die Torte nur 2 davon und so habe ich die Chance genutzt und den übrigen Biskuit für die Cake Balls verbraucht. :) Sehr praktisch.
Zutaten für eine Torte(26cm):
- 2 Lagen eines Wiener Tortenbodens
- 4 Pck Vanillepudding ohne Kochen
- 800ml Milch
- 1kg Erdbeeren
- 1 Pck Tortenguss, klar
- 125ml Erdbeerlimes
- 125ml Wasser
Um eine Lage Wiener Tortenboden einen Tortenring legen.
Den Vanillepudding mit der Milch mithilfe eines Mixers in 3min cremig schlagen und eine dünne Schicht der Puddingmasse auf den Biskuit streichen. Die ganzen Erdbeeren in die Masse drücken und mit dem restlichen Pudding bedecken. Den zweiten Biskuit darauf legen und die halbierten Erdbeeren auf dem Biskuit hübsch verteilen. Den Tortenguss mit dem Erdbeerelimes und dem Wasser zubereiten und über die Erdbeeren gießen. Die Torte für 30min in den Kühlschrank stellen und servieren.
Zutaten für 12 Cake Balls:
- 1 Lage Wiener Tortenboden
- 100g Frischkäse
- 200g Zartbitterkuvertüre
- 6 Sahnekaramellen(z.B. Muh Muh's)
- Dekor(z.B. Haselnusskrokant, Kokosraspeln, Zuckerstreusel,...)
Bon appetit, la cuisinière :D
Freitag, 10. Juni 2011
Meine erste Torte mit Fondantüberzug
Heute habe ich mich an meiner ersten Torte mit Marshmallow-Fondant versucht und bin ziemlich zufrieden mit mir. Die Torte besteht aus 2 Lagen Biskuit, 2 Lagen Käsesahne und einer Erdbeerschicht. Oben drauf ist dann die zuckersüße, aber oberleckere Marshmallowschicht, die von der Konsistenz an Kaubonbons erinnert, wie mein Papa richtig festgestellt hat.Yummy!:)
Was haltet ihr von meinem ersten Versuch?
Zutaten für eine 18er Springform:
- 2 Eier
- 1 EL warmes Wasser
- 75g Zucker
- 1 Prise Salz
- 38g Mehl
- 38g Speisestärke
- 100g Sahne
- 200g Frischkäse
- 1 EL Vanila
- Erdbeeren
- Marshmallowfondant
- rote Lebensmittelfarbe
- Zuckerperlen
Aus den ersten 6 Zutaten einen Biskuitteig vorbereiten, in die Springform füllen und ca. 30min backen.
Während der Biskuit abkühlt, die Sahne steif schlagen und mit Vanila und Frischkäse vermischen.
Den Biskuit waagerecht halbieren und die untere Hälfte mit einer Schicht halbierter Erdbeeren auslegen. Darauf die Hälfte der Käsesahne streichen, die zweite Biskuithälfte darauflegen und den Rest der Käsesahne auf der Biskuitdecke und dem Tortenrand verstreichen. Mit Marshmallow-Fondant, roter Lebensmittelfarbe und Zuckerperlen verzieren.
Bon appetit, la cuisinière :)
Sonntag, 5. Juni 2011
Ultracremiger Käsekuchen(!?)
Ich weiß nicht, ob ich die Story schon einmal erzählt habe, weswegen ich es jetzt in Anlehnung an dieses Rezept mache. Im Boltenhagen-Urlaub haben wir einen Käsekuchen vom Bäcker gekauft gehabt, der UNGLAUBLICH war. Einfach super, super, super cremig und lecker. Seitdem bin ich auf der Suche nach einem Rezept, das mir so einen Käsekuchen bescheren kann. Der Name dieses Kuchens klang vielversprechend und auch die Kommentare ließen große Hoffnungen zu. Letztendlich muss ich sagen: Nicht schlecht, aber eindeutig ausbaufähig(insbesondere geschmacklich). Trotzdem werde ich mir das Rezept definitiv einspeichern, denn ich befinde mich auf dem richtigen Weg zum Traumkäsekuchen! :D
Hat vielleicht jemand einen Tipp, wie der Käsekuchen noch cremiger wird?
Bises, la cuisinière :)
Hat vielleicht jemand einen Tipp, wie der Käsekuchen noch cremiger wird?
Bises, la cuisinière :)
Samstag, 28. Mai 2011
Blueberry-Cream-Cheesecake mit Crunchy-Boden
In der Mai-Ausgabe von der Zeitschrift "LECKER" ist auf dem Titelblatt dieser Kuchen zu bewundern. Als ich das Titelblatt gesehen habe, ist die Zeitschrift sofort gekauft worden und heute habe ich den Kuchen endlich ausprobiert! SUPERLECKER! Ich habe statt der Butterkekse für den Boden Amarettini verwendet und die sind für mich das Highlight. Die Blaubeerschicht ist schön fruchtig, dann kommt die lecker cremige Käseschicht und zum Schluss die crunchy Amarettini-Mandel-Schicht. Klasse! Und ein optisches Highlight ist der Kuchen auch noch!
Zutaten für einer 22er Form:
Mandeln grob hacken und die Amarettini ganz fein bröseln. Die Butter schmelzen und mit den Amarettini und Mandeln vermengen und auf dem Boden der Springform verteilen. 5 Blatt und 1 Blatt Gelatine getrennt quellen lassen und die Sahne steif schlagen. Frischkäse, Joghurt, 150g Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft glatt rühren. 5 Blatt Gelatine leicht erhitzen und unter die Käsemasse rühren. Danach die Sahne unterheben und auf den Keksboden streichen. Die Beeren mit dem restlichen Zucker pürieren und das 1 Blatt Gelatine leicht erhitzen und unterrühren. Das Püree auf den Kuchen streichen und den Kuchen für 4 h kalt stellen.
Bon appetit, la cuisinière :)
Zutaten für einer 22er Form:
- 400g Frischkäse(Viertelfettstufe)
- 150g Joghurt
- 150g+2 EL Zucker
- 300g TK-Blau- oder Heidelbeeren
- 75g Mandeln
- 130g Amarettini
- 5+1 Blatt Gelatine
- 100g Butter
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 3 EL Zitronensaft
Mandeln grob hacken und die Amarettini ganz fein bröseln. Die Butter schmelzen und mit den Amarettini und Mandeln vermengen und auf dem Boden der Springform verteilen. 5 Blatt und 1 Blatt Gelatine getrennt quellen lassen und die Sahne steif schlagen. Frischkäse, Joghurt, 150g Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft glatt rühren. 5 Blatt Gelatine leicht erhitzen und unter die Käsemasse rühren. Danach die Sahne unterheben und auf den Keksboden streichen. Die Beeren mit dem restlichen Zucker pürieren und das 1 Blatt Gelatine leicht erhitzen und unterrühren. Das Püree auf den Kuchen streichen und den Kuchen für 4 h kalt stellen.
Bon appetit, la cuisinière :)
Montag, 9. Mai 2011
Dreamy Creamy Cheesecake mit Froot Loops-Boden
Seit ich im Urlaub den cremigsten Käsekuchen der Welt gegessen habe, bin ich auf der Suche nach einem Rezept, das mir genau so einen Kuchen beschert. Deswegen habe ich gestern einen "Dreamy Creamy Cheesecake" getestet und muss sagen, er ist zwar nicht so cremig wie der aus dem Urlaub, aber schon cremiger als jeder Käsekuchen, den ich bisher gemacht habe. Definitiv ein gutes Rezept. Ich habe das englische Rezept mal für euch übersetzt.
Zutaten für eine 22er Springform:
- 100g Froot Loops(Frühstückscerealien)
- 50g Butter, geschmolzen
- 600g Frischkäse
- 4 Eier
- 50g Joghurt
- 290g Zucker(bis zur Hälfte durch Süßstoff ersetzbar)
- 75ml Milch
- 75ml Sahne
- 150ml saure Sahne
- Vanillearoma
- 50g Mehl
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Frischkäse, Vanillearoma und Zucker 5min cremig rühren. Dann Milch,Sahne, saure Sahne und Eier einrühren. Zum Schluss das Mehl untergeben.
Den Kuchen ca. 65min auf mittlerer Schiene backen und am besten über Nacht im Kühlschrank aufbewahren und erst am nächsten Tag genießen.
Bon appetit, la cuisinière :)
Dienstag, 1. März 2011
Brownie-Käsekuchen
Oooooooh, so, so wahnsinnig lecker!
Ihr fragt euch wovon ich so schwärme?
Na, von diesem Brownie-Käsekuchen natürlich! ;)
Ich habe das Rezept vor längerem bei chefkoch.de gefunden und als Lesezeichen gespeichert gehabt.
Heute habe ich dann endlich Zeit gefunden das Rezept auszuprobieren.
Schon von den "Chefkochlern" gab es nur positive Kommentare unter dem Rezept und ich muss sagen, wäre ich dort angemeldet, ich würde mich sooofort in die Schlange der Lobpreisungen einreihen.
Der Kuchen ist einfach der Waaaahnsinn!
Der Brownieboden ist richtig schön massig und leicht matschig! Nur dem Käsebelag würde ich nächstes Mal eine Packung Vanillepuddingpulver untermischen, da mir die Masse noch ein klein wenig zu wässrig und eben zu wenig vanillig schmeckt. Aber Mensch, darüber schau ich jetzt locker hinweg.
Und da ich mich relativ an das Rezept gehalten habe, verzichte ich darauf das Rezept selbst zu posten.
Hier habt ihr den Link zum Brownie-Käsekuchen.
Und jetzt ab in die Küche und ausprobieren! Ihr werdet begeistert sein!
Bises, la cuisinière :D
Sonntag, 13. Februar 2011
Quick Update
In der vergangenen Woche habe ich wie gewohnt einige neue Rezepte nachgebacken, aber bin nicht dazu gekommen sie zu posten. Einen kurzen Überblick möchte ich euch jetzt ermöglichen.(Wieder bleibt zu sagen: Wenn ihr gerne das Rezept zu einem Gebäck oder Kuchen hättet, schreibt mir! :) )
| Pflaumen-Hefekuchen mit Streuseln-der WAHNSINN |
| Pflaumenkuchen mit Mürbeteig |
| Mürbe Kekse mit Pistazien und Cranberries-yummy |
| Sächsischer Quarkkuchen mit Streuseln-so ähnlich wie ein Zupfkuchen |
Donnerstag, 13. Januar 2011
Käse-Mohn-Kuchen
Hallöle!
Das Originalezept für diesen Käsekuchen stammt aus dem Internet, aber ich werde meine Version davon posten, die optisch schonmal ein Hit war und gut als Basis-Rezept dienen kann. Denn man kann das Rezept natürlich bis ins Unermessliche erweitern, indem man z.B. Früchte oder Schokolade mitverarbeitet. Der eigenen Kreativität sind da ja keine Grenzen gesetzt. Empfehlen würde ich geschmacklich dominante Früchte wie Kirschen oder Pflaumen.
Zutaten für einen Käse-Mohn-Kuchen als Basis(22cm Springform):
Für den Boden:
- 120g Mehl
- 90g Magerquark
- 50g Zucker (wahlweise Süßstoff)
- 1 Eigelb
- 2 Eigelb
- 3 Eiweiß
- 100g Zucker (wahlweise Süßstoff)
- 410g Magerquark
- 100g Mohn, fein gerieben
- 25g Speisestärke
- Mandelblättchen n.B.
Den Ofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen.
3 Eiweiß steif schlagen und die Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren.
Übrige Zutaten zu dem Eigelb hinzugeben, vermengen und schlielich den Eischnee unterheben.
Die Masse in die Spingform geben, mit den Mandelblättchen verzieren und den Kuchen ca. 50 Minuten backen.
Bon appetit, la cuisiniére :)
Freitag, 7. Januar 2011
Ich bin total verliebt in jede Art von Käsekuchen! Leider bietet sich mir nicht jede Woche ein Anlass ein neues Rezept auszuprobieren. :(
Aber eine Seite, die wirklich tolle Käsekuchenrezepte hat ist My cheesecake recipes.
Schaut doch mal vorbei und testet einen der Käsekuchen aus.
Freue mich immer über Empfehlungen!
Bises, la cuisinière.
Aber eine Seite, die wirklich tolle Käsekuchenrezepte hat ist My cheesecake recipes.
Schaut doch mal vorbei und testet einen der Käsekuchen aus.
Freue mich immer über Empfehlungen!
Bises, la cuisinière.
Montag, 3. Januar 2011
Apfel-Käsekuchen mit Keksboden
Ich darf präsentieren: meine Käsekuchenvariation. :)
Ich gehöre absolut nicht zu den Menschen, die immer streng nach Rezept kochen.
Ich sträube mich eher dagegen. Freestyle-Kochen bringt doch viel mehr Spaß, oder nicht?!
Rezepte dienen mir zur Anregung und helfen mir lediglich mit den Mengenangaben.
Als ich gestern diesen Erdbeer-Käsekuchen mit Keksboden fand, musste ich ihn ausprobieren - in meiner Version versteht sich.
Aus der Bücherei habe ich mir letzte Woche einige Bücher zum Thema Kochen und Backen ausgeliehen. Eines der Bücher lehrt einen die Kunst des fettfreien bzw. fettarmen Kochens. Darin schlägt man vor die Butter gegen Apfelmus oder Pflaumenmus auszutauschen.
Alles klar, Apfelkompott stand noch ein Rest im Kühlschrank! Außerdem griff ich dann statt den Erdbeeren( die wären TK gewesen und das schmeckt nicht so bombe) zu Äpfeln, die wie der Zufall es wollte prima mit dem Apfelkompott harmonierten.;) So ein Zufall!
Freuen tat mich auch, dass ich 200g Butterkekse brauchte und wer hatte zufällig noch 200g im Schrank? Ich natürlich! ;D
Was mich endgültig begeisterte: Das Rezept forderte Crème fraiche...hatte ich nicht.
Aaaber ich hatte doch noch "Philadelphia Milka" und so würde es gar nicht zu Schimmelbefall auf dem Frischkäse kommen - perfekt oder nicht?!
Den Boden zuzubereiten war denkbar einfach. Apfelkompott und zerbröselte Butterkekse vermengen, auf den Boden einer Springform drücken und für 10 Minuten in den Ofen schieben.
Währenddessen machte ich die Quarkmasse - hm, ein wenig flüssig, dachte ich mir schließlich.
Also nahm ich die letzte Änderung am Urspungsrezept vor, indem ich etwas Grieß hinzugab.
Wie das oben angeführte Bild beweist - der Kuchen wurde fest, ob nun durch den Grieß oder auch nicht, mir solls egal sein.
Das Ergebnis probierte ich, statt wie angekündigt erst heute, schon mitten in der Nacht, aber pssst! ;P
Es schmeckte nicht übel, aber nachdem der Kuchen eine Nacht im Kühlschrank verbracht hat, schmeckte er mir heute noch besser. Leider schmeckt man den "Philadelphia Milka"-Aufstrich nicht so raus wie ich es mir gewünscht hätte, aber naja, es kann ja nicht alles perfekt laufen.
Nach Käsekuchen schmeckt das Ergebnis einwandfrei und macht dem Käsekuchen meiner Oma, meinem Lieblingskuchen, geschmacklich doch etwas Konkurrenz. Nur, dass meine Oma Kirschen verwendet und das ist auch gut so, denn Kirschen schmecken mir immer noch am Besten im Käsekuchen!
Kommen wir nun zum Rezept meines Apfel-Käsekuchens mit Keksboden:
Zutaten:
Nach 10 min holt man die Form aus dem Ofen und verteilt die Apfelspalten gleichmäßig auf dem Boden. Danach gibt man die Quarkmasse darauf und schiebt das Ganze für 60-70 min bei 150 Grad in den Ofen. Den Kuchen danach abkühlen lassen und im Kühlschrank bis zum Servieren kühl stellen.
Bon appetit, la cuisinière :)
Ich gehöre absolut nicht zu den Menschen, die immer streng nach Rezept kochen.
Ich sträube mich eher dagegen. Freestyle-Kochen bringt doch viel mehr Spaß, oder nicht?!
Rezepte dienen mir zur Anregung und helfen mir lediglich mit den Mengenangaben.
Als ich gestern diesen Erdbeer-Käsekuchen mit Keksboden fand, musste ich ihn ausprobieren - in meiner Version versteht sich.
Aus der Bücherei habe ich mir letzte Woche einige Bücher zum Thema Kochen und Backen ausgeliehen. Eines der Bücher lehrt einen die Kunst des fettfreien bzw. fettarmen Kochens. Darin schlägt man vor die Butter gegen Apfelmus oder Pflaumenmus auszutauschen.
Alles klar, Apfelkompott stand noch ein Rest im Kühlschrank! Außerdem griff ich dann statt den Erdbeeren( die wären TK gewesen und das schmeckt nicht so bombe) zu Äpfeln, die wie der Zufall es wollte prima mit dem Apfelkompott harmonierten.;) So ein Zufall!
Freuen tat mich auch, dass ich 200g Butterkekse brauchte und wer hatte zufällig noch 200g im Schrank? Ich natürlich! ;D
Was mich endgültig begeisterte: Das Rezept forderte Crème fraiche...hatte ich nicht.
Aaaber ich hatte doch noch "Philadelphia Milka" und so würde es gar nicht zu Schimmelbefall auf dem Frischkäse kommen - perfekt oder nicht?!
Den Boden zuzubereiten war denkbar einfach. Apfelkompott und zerbröselte Butterkekse vermengen, auf den Boden einer Springform drücken und für 10 Minuten in den Ofen schieben.
Währenddessen machte ich die Quarkmasse - hm, ein wenig flüssig, dachte ich mir schließlich.
Also nahm ich die letzte Änderung am Urspungsrezept vor, indem ich etwas Grieß hinzugab.
Wie das oben angeführte Bild beweist - der Kuchen wurde fest, ob nun durch den Grieß oder auch nicht, mir solls egal sein.
Das Ergebnis probierte ich, statt wie angekündigt erst heute, schon mitten in der Nacht, aber pssst! ;P
Es schmeckte nicht übel, aber nachdem der Kuchen eine Nacht im Kühlschrank verbracht hat, schmeckte er mir heute noch besser. Leider schmeckt man den "Philadelphia Milka"-Aufstrich nicht so raus wie ich es mir gewünscht hätte, aber naja, es kann ja nicht alles perfekt laufen.
Nach Käsekuchen schmeckt das Ergebnis einwandfrei und macht dem Käsekuchen meiner Oma, meinem Lieblingskuchen, geschmacklich doch etwas Konkurrenz. Nur, dass meine Oma Kirschen verwendet und das ist auch gut so, denn Kirschen schmecken mir immer noch am Besten im Käsekuchen!
Kommen wir nun zum Rezept meines Apfel-Käsekuchens mit Keksboden:
Zutaten:
- 2 kleine bis mittelgroße Äpfel
- 400g Magerquark
- 135g Philadelphia Milka
- 3 Eier
- 125g Zucker ( ich habe 50g richtigen Zucker und für die restlichen 75g Zucker Süßstoff benutzt)
- 2 Pck Vanillezucker
- 2 glatte EL Mehl
- 25g Grieß
- 150g Apfelkompott( Apfelmus geht sicher auch)
- Zitronenschale n.B.
Nach 10 min holt man die Form aus dem Ofen und verteilt die Apfelspalten gleichmäßig auf dem Boden. Danach gibt man die Quarkmasse darauf und schiebt das Ganze für 60-70 min bei 150 Grad in den Ofen. Den Kuchen danach abkühlen lassen und im Kühlschrank bis zum Servieren kühl stellen.
Bon appetit, la cuisinière :)
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